Bremen. Die Affenversuche an der Bremer Universität dürfen vorerst fortgesetzt werden. Das hat das Oberverwaltungsgericht Bremen in einem Eilbeschluss am Freitag entschieden. Die Erlaubnis ist auf die bereits laufenden Versuchsreihen beschränkt.
Mehr unter:
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Politik/488777/Bremer-Richter-erlauben-Affenversuche.html
Montag, 28. November 2011
Freitag, 16. September 2011
Schüler-Kollektiv stellt erste Forderungen
Bremen. Plötzlich war es da. Eigentlich hatten Bremer Schüler nur einen weiteren Protest gegen die Stundenkürzungen angekündigt. Doch dann verteilten einige von ihnen auf einmal Flugblätter: Ein Schülerkollektiv mit Namen "Fort Bildung" hatte die Schule an der Hamburger Straße besetzt. Seitdem sind die Besetzer drei Mal umgezogen, haben erste Forderungen erarbeitet - und werden sogar von der Bildungsbehörde gelobt.
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/447346/Schueler-Kollektiv-stellt-erste-Forderungen.html
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/447346/Schueler-Kollektiv-stellt-erste-Forderungen.html
Montag, 12. September 2011
Freitag, 9. September 2011
Schüler besetzen Kippenberg-Gymnasium
Bremen. Der Schülerprotest geht weiter – allerdings an einer anderen Schule. Nach der Besetzung des Gymnasiums an der Hamburger Straße haben sich am Donnerstag rund 90 Aktivisten im Kippenberg-Gymnasium versammelt. „Wir haben kollektiv beschlossen, dass die Aktion fortgesetzt wird“, sagte Marlin Meier, Sprecher des Schülerkollektivs „Fort Bildung“.
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/443143/Schueler-besetzen-Kippenberg-Gymnasium.html
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/443143/Schueler-besetzen-Kippenberg-Gymnasium.html
Donnerstag, 25. August 2011
Weiter Kürzung zu Lasten von Schulen und angehenden Lehrern
Bremen streicht Einstellungstermin für Referendare
Nach Informationen der GEW werden in Bremen zum 1. November keine
Referendarinnen und Referendare in den Schuldienst aufgenommen. Eine Aufstockung der Referendariatsplätze und zusätzliche Einstellungstermine u.a. zum November waren erst Anfang 2010 beschlossen worden, um angesichts der Pensionierungswelle mehr dringend benötigte Lehrkräfte auszubilden. Bremen sollte als Ausbildungsort für Lehrerinnen und Lehrer attraktiver werden und die teilweise jahrelangen Wartezeiten für einen Referendariatsplatz sollten abgebaut werden.
„Die Kürzung hat nicht nur Auswirkungen auf die jungen Kolleginnen und Kollegen, die sich im Vertrauen auf mündliche Zusagen etwa nicht auf Referendariatsplätze in anderen Bundesländern beworben haben“, sagt Harry Eisenach vom GEW-Stadtverband Bremen.
„Da Referendare inzwischen weit mehr bedarfsdeckenden Unterricht anbieten müssen, als dies für die Ausbildung förderlich ist, haben Kürzungen von Stellen im Vorbereitungsdienst auch Auswirkungen auf die Unterrichtsversorgung an den Schulen.
Und schließlich vergraulen Maßnahmen wie diese den Lehrernachwuchs.“ Wer sich etwa aufgrund guter Noten oder eines abgeschlossenen Studiums in einem Mangelfach Chancen auf einen Referendariatsplatz in anderen Bundesländern ausrechnet, wird versuchen, Bremen zu verlassen. Das ist angesichts des bereits spürbaren Lehrermangels keine gute Nachricht für das Bremer Bildungswesen.
Auch die vor den Ferien angekündigte Streichung von 60 Stellen, die zahlreiche
ausgebildete Referendare die sicher geglaubte Einstellung kostete, sowie die aufgrund der angekündigten jährlichen Kürzung von 1,2 Prozent der Personalkosten zu erwartenden schlechteren Anstellungsbedingungen, werden Bremen im Wettbewerb der Bundesländer um Lehrernachwuchs zurückwerfen.
Die GEW fordert die Bildungssenatorin auf, die vor den Ferien beschlossene Kürzungen von Lehrerstellen und Referendariatsplätzen zurückzunehmen. Mindestens solle die Senatorin die konstituierende Sitzung der städtischen Deputation für Bildung am kommenden Dienstag nutzen, um Klarheit zu schaffen und ihren Kurs zu rechtfertigen.
Insbesondere erwartet die GEW die Vorlage von Fakten zu den Ausbildungszahlen im Vergleich zur vorhandenen Ausbildungskapazität im Vorbereitungsdienst.
Kontakt
Ansprechperson: Harry Eisenach
Landesvorstandssprecher
Christian Gloede
Bernd Winkelmann
GEW Landesverband Bremen | Bahnhofsplatz 22-28 | 28195 Bremen
tele 0421-33764-0 | fax 0421-33764-30 | email info (at) gew-hb.de
Nach Informationen der GEW werden in Bremen zum 1. November keine
Referendarinnen und Referendare in den Schuldienst aufgenommen. Eine Aufstockung der Referendariatsplätze und zusätzliche Einstellungstermine u.a. zum November waren erst Anfang 2010 beschlossen worden, um angesichts der Pensionierungswelle mehr dringend benötigte Lehrkräfte auszubilden. Bremen sollte als Ausbildungsort für Lehrerinnen und Lehrer attraktiver werden und die teilweise jahrelangen Wartezeiten für einen Referendariatsplatz sollten abgebaut werden.
„Die Kürzung hat nicht nur Auswirkungen auf die jungen Kolleginnen und Kollegen, die sich im Vertrauen auf mündliche Zusagen etwa nicht auf Referendariatsplätze in anderen Bundesländern beworben haben“, sagt Harry Eisenach vom GEW-Stadtverband Bremen.
„Da Referendare inzwischen weit mehr bedarfsdeckenden Unterricht anbieten müssen, als dies für die Ausbildung förderlich ist, haben Kürzungen von Stellen im Vorbereitungsdienst auch Auswirkungen auf die Unterrichtsversorgung an den Schulen.
Und schließlich vergraulen Maßnahmen wie diese den Lehrernachwuchs.“ Wer sich etwa aufgrund guter Noten oder eines abgeschlossenen Studiums in einem Mangelfach Chancen auf einen Referendariatsplatz in anderen Bundesländern ausrechnet, wird versuchen, Bremen zu verlassen. Das ist angesichts des bereits spürbaren Lehrermangels keine gute Nachricht für das Bremer Bildungswesen.
Auch die vor den Ferien angekündigte Streichung von 60 Stellen, die zahlreiche
ausgebildete Referendare die sicher geglaubte Einstellung kostete, sowie die aufgrund der angekündigten jährlichen Kürzung von 1,2 Prozent der Personalkosten zu erwartenden schlechteren Anstellungsbedingungen, werden Bremen im Wettbewerb der Bundesländer um Lehrernachwuchs zurückwerfen.
Die GEW fordert die Bildungssenatorin auf, die vor den Ferien beschlossene Kürzungen von Lehrerstellen und Referendariatsplätzen zurückzunehmen. Mindestens solle die Senatorin die konstituierende Sitzung der städtischen Deputation für Bildung am kommenden Dienstag nutzen, um Klarheit zu schaffen und ihren Kurs zu rechtfertigen.
Insbesondere erwartet die GEW die Vorlage von Fakten zu den Ausbildungszahlen im Vergleich zur vorhandenen Ausbildungskapazität im Vorbereitungsdienst.
Kontakt
Ansprechperson: Harry Eisenach
Landesvorstandssprecher
Christian Gloede
Bernd Winkelmann
GEW Landesverband Bremen | Bahnhofsplatz 22-28 | 28195 Bremen
tele 0421-33764-0 | fax 0421-33764-30 | email info (at) gew-hb.de
Neues Bündnis fordert bessere Bildung
Bremen. In Bremen wird der Protest gegen die finanziellen Einschnitte an den Schulen immer massiver. Jetzt haben der ZentralElternBeirat (ZEB), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die GesamtschülerInnenvertretung (GSV) sich zum „Bremer Bündnis für Bildung“ zusammengeschlossen. Zentrale Forderung des Bündnisses an den Senat: Die Bildungsausgaben sollen nicht gekürzt sondern erhöht werden.
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Politik/434829/Neues-Buendnis-fordert-bessere-Bildung.html
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Politik/434829/Neues-Buendnis-fordert-bessere-Bildung.html
Donnerstag, 18. August 2011
Was ein Stifter an der Uni darf
Bremen. Was darf ein Stifter - und was nicht? Der Bremer Weltraumkonzern OHB hat die Änderung der Zivilklausel der Bremer Universität zur Bedingung für eine Stiftungsprofessur gemacht. Ein legitimes Anliegen? Ja, meint der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. In der vergangenen Woche legte er einen Verhaltenskodex vor.
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Wirtschaft/430061/Was-ein-Stifter-an-der-Uni-darf.html
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Wirtschaft/430061/Was-ein-Stifter-an-der-Uni-darf.html
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