"Bildung ist Menschenrecht"
Unter diesem Titel hat der Arbeitskreis Hochschulpolitik des DGB ein Positionspapier zur Hochschulpolitik im Land Bremen erarbeitet. Der Arbeitskreis setzt sich aus gewerkschaftlich organisierten HochschullehrerInnen, wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, Studentinnen und Studenten sowie Vertretern der Gewerkschaften und des DGB im Land Bremen zusammen.
Das Positionspapier liegt an verschiedenen Orten in der Universität aus, u.a. beim Hochschulinforamtionsbüro(HIB)und ist zudem online verfügbar unter:
http://www.dgb-bremen.de/Brosch%fcre%20(Bildung%20ist%20Menschenrecht).pdf
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Jubiläum ohne Jubel – 10 Jahre Bologna
Hätte es noch eines Beweises dafür bedurft, dass nicht jedes Jubiläum ein Anlass zum Jubeln ist, so wäre der Bologna-Prozess ein geradezu klassischer Beleg. Im folgenden Beitrag will ich der Frage nachgehen, wer von der Umgestaltung der Hochschulen und Studiengänge profitiert und dabei der Reihe nach alle Beteiligten des Prozesses daraufhin untersuchen, welche Konsequenzen sich jeweils für sie aus dem Umstrukturierungsprozess ergeben haben. Es werden dabei auch Begleitumstände berücksichtigt, die nur indirekt zum negativen Gesamtergebnis beigetragen haben, ohne die aber bestimmte Effekte nicht so fatal ausgefallen wären.
Von Dietrich Lemke
zum Weiterlesen:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=4429
Von Dietrich Lemke
zum Weiterlesen:
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Freitag, 18. Dezember 2009
Dienstag, 15. Dezember 2009
Ergebnisse der KMK-Sitzung vom 10.12.09
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/ergebnisse-der-328-plenarsitzung-der-kultusministerkonferenz-am-10-dezember-2009.html
DGB-Aktion zum Bildungsgipfel II: Das Wunder vom Kanzleramt
Merkel hat verstanden: Studiengebühren werden abgeschafft, Bachelor und Master renoviert und ab morgen fließen mindestens zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Bildung und Forschung. Kurz bevor sich die Kanzlerin zum Bildungsgipfel II mit den Ministerpräsidenten trifft, verkündet sie noch schnell auf einer Pressekonferenz das "Wunder vom Kanzleramt".
So weit die Wunschvorstellung des DGB. Wir haben die MerkeI-Imitatorin Antonia von Romatowski für eine Pressekonferenz engagiert, um zu zeigen, welcher Weg in die Bildungsrepublik Deutschland führt. Flankiert wird die "Kanzlerin" von einigen Minister-DarstellerInnen, die mit großen Papp-Sprechblasen die wichtigsten Botschaften unterstützen.
Mittwoch, 16. Dezember 2009,
14.30 Uhr, vor dem Kanzleramt (Richtung Willy-Brandt-Straße)
Zahlreiche Studentinnen und Studenten des Bildungsstreiks 09 werden die Aktion unterstützen.
So weit die Wunschvorstellung des DGB. Wir haben die MerkeI-Imitatorin Antonia von Romatowski für eine Pressekonferenz engagiert, um zu zeigen, welcher Weg in die Bildungsrepublik Deutschland führt. Flankiert wird die "Kanzlerin" von einigen Minister-DarstellerInnen, die mit großen Papp-Sprechblasen die wichtigsten Botschaften unterstützen.
Mittwoch, 16. Dezember 2009,
14.30 Uhr, vor dem Kanzleramt (Richtung Willy-Brandt-Straße)
Zahlreiche Studentinnen und Studenten des Bildungsstreiks 09 werden die Aktion unterstützen.
GEW: "Bildungsgipfel nicht zum Hügel machen!"
Gewerkschaft erwartet klares Bekenntnis zum Zehn-Prozent-Ziel bei der Bildungsfinanzierung
Frankfurt a.M. - Ein klares Bekenntnis von Bund und Ländern, bis 2015 zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Bildung und Forschung zu investieren, erwartet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf den von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für Mittwoch ausgerufenen "Bildungsgipfel". "Der Gipfel darf nicht zu einem Hügel werden. Mit Rechentricks, wie die Finanzminister sie jüngst vorgeführt haben, fließt nicht ein zusätzlicher Cent in den Bildungsbereich. Wer mehr Erzieherinnen, Lehrkräfte und Professoren einstellen sowie notwendige Reformen im Bildungssystem angehen will, braucht mehr Geld", unterstrich GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Dienstag in Frankfurt a.M. Er verlangte, dass die OECD-Kriterien zum Maßstab für die Berechnung der Bildungsausgaben gemacht werden sollten. Danach müssten in Deutschland jährlich rund 40 Milliarden Euro zusätzlich für die Bildung aufgewendet werden, um den OECD-Schnitt zu erreichen. Zudem dürfe es kein Verrechnen der im Koalitionsvertrag vereinbarten Mehrausgaben für Bildung mit den Ausgaben der Länder geben. "Wir brauchen eine transparente, öffentliche Diskussion, in welche Vorhaben die zusätzlichen Gelder investiert werden sollen. Wir müssen zu einer gesamtstaatlichen Verantwortung für Bildung und klaren strategischen Zielen für ein konsistentes Konzept von Bildung, Erziehung und Betreuung kommen. Dabei müssen wir uns an den Leitkategorien Qualität, Chancengleichheit, Demokratie und Nachhaltigkeit orientieren und uns auf den Weg zu einem inklusiven Bildungssystem machen - und das Geld nicht für falsche und bildungspolitisch unsinnige Projekte wie die 'Herdprämie' verbrennen."
Um diese Ziele leichter zu erreichen, müsse das mit der Föderalismusreform beschlossene Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern wieder fallen. "Die Ministerpräsidenten der Länder sind gut beraten, sich an Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) zu orientieren, die mittlerweile öffentlich sagt, dass das Kooperationsverbot hinderlich sei", sagte Thöne.
Frankfurt a.M. - Ein klares Bekenntnis von Bund und Ländern, bis 2015 zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Bildung und Forschung zu investieren, erwartet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf den von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für Mittwoch ausgerufenen "Bildungsgipfel". "Der Gipfel darf nicht zu einem Hügel werden. Mit Rechentricks, wie die Finanzminister sie jüngst vorgeführt haben, fließt nicht ein zusätzlicher Cent in den Bildungsbereich. Wer mehr Erzieherinnen, Lehrkräfte und Professoren einstellen sowie notwendige Reformen im Bildungssystem angehen will, braucht mehr Geld", unterstrich GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Dienstag in Frankfurt a.M. Er verlangte, dass die OECD-Kriterien zum Maßstab für die Berechnung der Bildungsausgaben gemacht werden sollten. Danach müssten in Deutschland jährlich rund 40 Milliarden Euro zusätzlich für die Bildung aufgewendet werden, um den OECD-Schnitt zu erreichen. Zudem dürfe es kein Verrechnen der im Koalitionsvertrag vereinbarten Mehrausgaben für Bildung mit den Ausgaben der Länder geben. "Wir brauchen eine transparente, öffentliche Diskussion, in welche Vorhaben die zusätzlichen Gelder investiert werden sollen. Wir müssen zu einer gesamtstaatlichen Verantwortung für Bildung und klaren strategischen Zielen für ein konsistentes Konzept von Bildung, Erziehung und Betreuung kommen. Dabei müssen wir uns an den Leitkategorien Qualität, Chancengleichheit, Demokratie und Nachhaltigkeit orientieren und uns auf den Weg zu einem inklusiven Bildungssystem machen - und das Geld nicht für falsche und bildungspolitisch unsinnige Projekte wie die 'Herdprämie' verbrennen."
Um diese Ziele leichter zu erreichen, müsse das mit der Föderalismusreform beschlossene Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern wieder fallen. "Die Ministerpräsidenten der Länder sind gut beraten, sich an Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) zu orientieren, die mittlerweile öffentlich sagt, dass das Kooperationsverbot hinderlich sei", sagte Thöne.
Die neue read.me ist da
Die GEW-Studierendenzeitung read.me erscheint einmal im Semester und wird vom Studierendenausschuss der GEW (BASS) erstellt. read.me ist eine Zeitung von Studierenden für Studierende und greift aktuelle Themen aus dem Bereich Hochschule und Bildung auf.
Die read.me liegt an verschiedenen Orten an der Universität aus, u.a. beim Hochschulinformationsbüro(HIB) des DGB sowie im Bereich vor der Grundschulwerkstatt.
Zudem ist die read.me online hier verfügbar:
http://www.gew.de/read.me-Archiv.html
Die read.me liegt an verschiedenen Orten an der Universität aus, u.a. beim Hochschulinformationsbüro(HIB) des DGB sowie im Bereich vor der Grundschulwerkstatt.
Zudem ist die read.me online hier verfügbar:
http://www.gew.de/read.me-Archiv.html
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